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CaliforniaHarleyTours von A-Z

Motorradfahren in Amerika und Kanada

Auf schnurgeraden, vielbefahrenen aber auch auf einsamen Highways, die bis an den Horizont reichen, sind wir genauso unterwegs wie auf kurven- und abwechslungsreichen Strecken, wie es hierzulande keine vergleichbaren gibt. Schon auf den ersten Kilometern resp. Meilen geniessen wir die Gelassenheit der Einheimischen beim Fahren. Diese ausgesprochen entspannte Fahrweise steckt an! Die Amerikaner und Kanadier sind sehr zuvorkommend, tolerant und hilfsbereit. Es wird auch nicht gedrängelt und versperrt ein Fahrzeug die Strasse, dann wartet man geduldig.

Nicht in allen Staaten gilt Helmpflicht. Ohne Helm darf man in Colorado, Illinois, Iowa und New Hampshire fahren, in vielen anderen Bundesstaaten gibt es eine Altersbeschränkung. In Kanada ist überall Helmpflicht.

Orientierungsprobleme gibt es eigentlich keine, die Beschilderung ist total übersichtlich und klar. Deutlich sind auch die Geschwindigkeitshinweise. Speziell auf Ueberlandstrassen sollte man sich aber an die Limits halten, der Sheriff versteckt sich gerne hinter Büschen oder lauert irgendwo mit dem Laser. Er ist bei Überschreitungen erbarmungslos!

Zwei besondere Verkehrsregeln sollten nicht unerwähnt bleiben: Das Abbiegen nach rechts ist bei roter Ampel erlaubt, wenn es durch ein Zusatzschild nicht ausdrücklich verboten wird. Und es gibt keine Rechts-vor-Links Regel. Wer zuerst an eine Kreuzung kommt, fährt auch als erster los. Das gilt auch, wenn an allen ankommenden Strassen ein Stoppschild steht.

Denke daran: in Amerika bedeuten die Zahlen Meilen, in Kanada Kilometer!  

Essen und Unterkunft auf der Tour Nr. 4 durch die Nationalparks

Bei der Durchfahrt durch die Indianerreservate der Hopi und Navajo, sollte man wissen, dass dort Alkoholverbot herrscht. In Restaurants gibt es fast nur antialkoholische Getränke. Wer also auf seinem Hotelzimmer noch ein Bier trinken möchte, sollte sich vorher damit eindecken. In der Öffentlichkeit sollte man es ohnehin vermeiden, Alkohol zu trinken.

Esskultur im Südwesten

Hohe kulinarische Ansprüche sollte man nicht haben, es wird überwiegend typisch amerikanisch gekocht. Hamburger und Steaks beherrschen die Speisekarten. Besonders deftig fällt das 'american breakfast' aus mit Spiegelei, Bratkartoffeln. Speck, Würstchen und eventuell auch noch Pfannkuchen. Die Mittagspause kann man sich danach sparen.

Klima & Reisezeit im Zion National Park - Bryce Canyon - Arches N.P. - Capitol Reef N.P. - Grand Canyon

Die beste Reisezeit ist der Frühsommer zwischen Mai und Juni oder im Herbst die Monate September und Oktober. Im Sommr ist es richtig heiss in der Wüste, selbst auf den bis zu 2000 Meter hoch gelegenen Plateaus am Grand Canyon. Noch zu den empfohlenen Zeiten herrschen etwa in den Canyonlands und am Arches National Park Temperaturen von mehr als 30 grad Celsius.

Bei angenehmen Temperaturen im Südwesten sollte man auf schwere Allwetterkleidung oder Lederanzüge verzichten und lieber auf leichte Textilbekleidung umsteigen. Schnell ist man gar soweit, alle Sicherheitsbedenken über Bord zu werfen und nur noch in Jeans und T-Shirts auf der Harley Platz zu nehmen - wie es die Einheimischen machen.

Die Strassen in den Rocky Mountains 

Diese sind sehr gut ausgebaut, auch die Passstrassen. Hier werden auch Fahrer, die nicht unbedingt mit den schweren Harleys vertraut sind, nicht überfordert.

Route 66

Die Route 66 existiert in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr. Sie wurde überbaut oder durch kürzere Highways ersetzt. Es gibt aber selbst längere Teilstrecken, die man heute noch befahren kann. Auch kürzere Stücke neben den Highways kann man noch finden, wenn man sich etwas Zeit nimmt. So oder so, für die Route 66 sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen. Unsere Route ist mit einer Reisezeit von drei Wochen ausgeschrieben.

Die Sommermonate eignen sich am besten für eine Reise durch die acht Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, New Mexiko, Texas, Oklahoma, Kansas, Missouri und Illinois. 

Früher kann das Wetter gerade im Norden noch sehr unbeständig sein und auf dem Weg durch Arizona recht frisch wegen der Höhe. Die Motorradbekleidung sollte dennoch für verschiedene Witterungsverhältnisse geeignet sein, regenfeste Textilkleidung dürfte die beste Wahl sein. 

Route 66 TOP-TIP

Alljährlich im September findet in Springfield/Illinois (nicht Springfield in Missouri) das International Route 66 Road Festival statt. Dann verwandelt sich die Innenstadt des Heimatorts von Abraham Lincoln in eine gigantische Freilichtshow für Oldtimer, Hot Rods, coole Trucks und Custom-Bikes. Springfield liegt direkt an der Historic Route 66 und gilt heute als Zentrum zur Erhaltung der ursprünglichen Mother Road. Fast schon legendären Ruf geniesst das Gas Station Museum des mittlerweile verstorbenen Besitzers Bill Shea. Mit viel Liebe zum detail wurden hier Erinnerungsstücke der Route 66 angesammelt. Auf dem Weg dorthin, in Odell, kann man dann auch noch der restaurierten Standard-Oil-Tankstelle aus dem Jahr 1932 einen Besuch abstatten, heute das Welcome Center des Ortes.

Death Valley

Frühlingsende und Spätherbst sind die angenehmste Reisezeit. Die Besucherzahlen sind ds ganze Jahr über gleich gross. Am heissesten, trockensten, tiefsten ... der Death-Valley-Nationalpark überwältigt mit seinen Superlativen. Der grösste Park auf dem Festlandterritorium der USA hält mit 56,7°C den Weltrekord für die höchste je gemessene Aussentemperatur, weist weniger als 50 Millimeter Niederschläge im Jahr auf und beinhaltet den tiefsten Punkt Nordamerikas (Badwater -86 Meter unter dem Meeresspiegel). Empfohlene Orte im Death Valley: Furnace Creek (Besucherzentrum) - Ubehebe Crater - Scotty's Castle - Badwater - Shoreline Butte - Ashford Mill - Devil's Golf Course - Artist Drive - Zabriskie Point - Panamint Mountains - Mesquite Flats Sand Dunes - Wildrose Peak - Telescope Peak (mit 3368 Metern der höchste Punkt des Parks) - Shoshone - Death Valley Junction.